| Nr. | Name |
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Cimicifuga racemosa Wanzenkraut
Hysterische, rheumatische Beschwerden
Agg feuchtkaltes Wetter, Kälte, große Kälteempfindlichkeit
Aufruhr im willkürlichen Nervensystem mit Steifheit und Verspannung einzelner Muskeln
Sitzt regungslos da wie Puls und Psor. Spricht man sie an, bricht sie in Tränen aus.
Gefühl, eine schwarze Wolke hüllt sie ein. Schwermut.
Wechselhafte Stimmung . Voller Furcht, quälende Angst und Ruhelosigkeit. Furcht vor dem Tod.
Redseligkeit
Braucht ein Ventil wie Diahrroe oder Metrorrhagie, sonst Geist & Gemüt agg
Haben Angst nicht mehr gesund zu werden
Misstrauisch
Die Symptomentrias: Muskelzuckungen begleitend von rheumatischen Schmerzen und Taubheitsempfindungen.
Sie legen sich ins Bett und die Seite auf der sie liegen, beginnt zu zucken. Wenn sie sich auf die andere Seite legen, beginnt diese zu zucken.
Herz
Der linke Arm ist wie an den Körper gebunden
Schmerzen in der Herzgegend
Der Herzschlag setzt jeden 3. oder 4. Herzschlag aus
Weibliche Genitalien
Je stärker der Blutfluss, desto stärker sind die Beschwerden Insgesamt agg durch die Periode
Herabdrängende Schmerzen während der Regel
Zuckungen, Krämpfe und Schlaflosigkeit während der Menses agg.
Alle möglichen Arten von Ausfluss, rötlich, bräunlich oder gelblich. Evtl. auch übelriechend.
Klimakterium
Meist gut beleibte Frauen
Schizophrenie beginnend in den Wechseljahren
Migräne, die in der Menopause beginnt, aber auch nach der Geburt oder nach einer Fehlgeburt. Die Migräne wird amel durch Wärme, Warmeinhüllen des Kopfes, agg bei nasskaltem Wetter.
Wetterempfindlichkeit der Nacken-, Rücken-, Schulter- und Kopfmuskulatur. | | 2 |
Graphites Kohle
Freudlosigkeit Unentschlossen Kleinigkeiten erscheinen wichtig Schüchtern, schlecht gelaunt und leicht beleidigt
Traurigkeit agg Musik
Sehr eigensinnig
Versteht nur langsam Schwerfälligkeit
Gefühl, dass das Ende naht oder ein großes Unglück bevorsteht
Abneigung gegen mentale Arbeit
Risse
Unterdrückte Hautausschläge
Hautausschläge mit einer klebrigen, gelben Absonderung Ruhelosigkeit beim Versuch sich zu konzentrieren Fettleibigkeit Konvulsionen
Heftige Verstopfung nach unterdrückten Hautausschlägen
Photophobie
Keloide, Verstopfung und Konjunktivitis Anusfissuren
Schwielen an Füßen, Händen, entstellte Nägel
Chronische Otitis mit Absonderung
Verlangen Hühnchen, frische Luft
Abneigung Salz, Fisch, Süßes
agg Musik Baden Kälte und überhitzen linke Seite
Klimakterium
Leukorrhoe, sehr stark – von klebriger Beschaffenheit und macht die Schenkel wund.
Weibliche Genitalien - Fluor - scharf, wundfressend
Weibliche Genitalien - Trockenheit - Vagina | | 3 |
Aristolochia Clematitis Osterluzei
Heilpflanze bei der Geburt und im Wochenbett
Wirkt auf die Haut, Eingeweide, Urogenitaltrakt und die weiblichen Geschlechtsorgane
Emotionales Ungleichgewicht – Manische Depression – Traurigkeit wechselt mit Euphorie
Extrem intro- oder extrovertiert
Sehr sensibel und leicht beleidigt
Mangel an Selbstbewusstsein
Agg vor und nach der Periode, oder unterdrückte Menses, morgens und beim Erwachen zwischen 2-4 Uhr
Amel Frische Luft, Bewegung, Absonderung
Sehr kalt, aber keine amel durch Hitze
Schwäche wechselt mit heftiger Aktivität
Schwäche mit Schwindel, Übelkeit und Kälte sowie Unterzuckerung.
Eingerissene Mundwinkel, Herpes
Kopfschmerzen
Amel an der frischen Luft, kalte Anwendungen,
Schnupfen agg vor und nach der Menses oder auch nach vornebeugen
Tränenfluss beim Lesen oder durch helles Licht
Nase
Verstopfung mit Kopfschmerzen Agg morgens, amel beim Erwachen An der frischen Luft Niesen 8-9 Uhr Polypen Heuschnupfen Sinusitis
Enuresis bei alten Frauen, Harntröpfeln
MENSES: Schmerzhaft, schwach, kurz, spät, unterdrückt
Schwarzes Blut mit Klumpen
Die Periode bleibt bei Gefangenen aus, Reisen, Flügen, in Camps und während der Milchbildung
Verspätete Menarche – zu frühe Menopause
Braune Leukorrhoe agg vor der Periode
Jucken der Vagina amel während der Periode
Geschwollene Füße und Gelenke vor der Periode
Schmerzhafte Gelenke amel während der Menses, Leukorrhoe und Bewegung
Rheumatische Beschwerden der Knie
Schlaflosigkeit, Schwere der Beine agg vor der Periode
Schlecht heilende Wunden (Calend)
Hitzewallungen mit Schweiß während der Menopause
Zu empfehlen bei verfrühtem Eintritt der Wechseljahre, dadurch kann sie oftmals hinausgezogen werden. Ersetzt dann oftmals Hormonbehandlungen.
Klimakterisch bedingte Arthropathien der Kniegelenke
Ekzeme, die im Klimakterium entstehen | | 4 |
Teucricum marum verum Katzenkraut / Moschuskraut
Tuberkulöses Mittel
Wirkt auf Rektum und Nase
Übersensibel für Stimmen
Aufgeregt, wenn sie schreckliche Sachen gehört haben, und auch während Schweiß. Redseligkeit während Hitze.
Verlangen sich zu strecken
Nasenpolypen
Nase - Polyp
Chronischer Nasenkatarrh mit Verstopfung agg rechts
Reaktionsmittel - Wenn zuviel Medizin gegeben wurde
Beschwerden nach Verletzungen des Kopfes
Akne
Heftiger schmerzhafter Schluckauf
Flatus wie verfaulte Eier
Würmer mit nächtlicher Ruhelosigkeit
Eingewachsene Zehennägel
Rheumatische Beschwerden der Knochen und Gelenke
Weibliche Genitalien
Polypen der Vagina und des Uterus
Weibliche Genitalien - Polyp - Uterus
Wucherungen der Urethra nach einer Gonorrhoe
Heuschnupfen
Kribbeln und Kitzeln in der Nase mit häufigem Niesen und Tränenfluss.
Nase - Jucken - innen
Häufiges Niesen mit und ohne Schnupfen
Tränen der Augen und Rötung
Heftige Ohrenschmerzen und Fließschnupfen an der frischen Luft
Reißen und Schaben im Schlund agg links
Kitzeln im oberen Abschnitt der Luftröhre – dadurch wird ein trockener, kurzer Husten ausgelöst.
Trockene Nase zwingt zum Putzen –ohne Absonderung-
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Fall von Alexandra Höf
Jonas, 15- jähriger Junge, Erstanamnese 18.1. 2007
Jonas kam wegen seiner Gelenkbeschwerden in die Praxis. Die Schmerzen wechselten von den Knie- zu den Sprung- und Hüftgelenken beiderseits, mal war die eine Seite schlimmer, mal die andere. Die Schmerzen wurden schlimmer durch Bewegung. Mindestens 1x die Woche litt er an heftigen, drückenden Kopfschmerzen, die vor allem rechtsseitig und in der Stirn auftraten. Er konnte wegen der Schmerzen morgens nicht aus dem Bett aufstehen und nach einer Weile musste er sich meist noch übergeben. Jonas lag dann im dunklen Zimmer auf dem Bauch und wollte nichts hören oder sehen. Wenn man ihn störte, reagierte er immer freundlich. An anderen Tagen war ihm morgens einfach schwindlig und er hatte Probleme, seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Nach der Schule musste er sich oft ins Bett legen, weil er so erschöpft war. Meist war er nur noch zum Essen aufgestanden. Generell hatte Jonas keine Lust in die Schule zu gehen. Die Schwäche zeigte sich, wenn er ca. 20 Kilometer mit dem Fahrrad fuhr- dann wurde ihm übel, er bekam Kreislaufprobleme- ihm wurde schwarz vor Augen- und musste sich übergeben. Wenn er seine Hände ausstreckte, zitterten diese stark. Ein Jahr zuvor gab es einen kleinen Unfall bei ihm zuhause. Er fühlte sich für diesen Unfall verantwortlich, weil er den Handwerker ins Haus gelassen hatte, der den Schaden verursacht hatte. Dabei hatte der Unfall mit ihm gar nichts zu tun, denn der Handwerker hatte ja seine Arbeit nicht korrekt durchgeführt. Er ist für ca. 6 Wochen in eine richtige Depression gefallen: zog sich ständig in sein Zimmer zurück, lag oft nur im Bett und litt vermehrt an den für ihn schon typischen Kopfschmerzen (bis zu 3-4 x pro Woche). In dieser Zeit hatte er kaum noch Kontakt zu seinen Freunden. Die Mutter schilderte, dass es für ihn typisch sei, dass er sich für alles verantwortlich fühlt, aber die Reaktion wäre noch nie so heftig gewesen. Jonas konnte auch sehr pingelig sein, dies kam immer dann heraus, wenn es um das Einhalten von Regeln ging. Er versucht diese streng einzuhalten und kritisierte auch andere, wenn diese nur minimal von festgesetzten Regeln abwichen. Vielleicht lag das daran, dass er Angst hatte, etwas falsch zu machen.
Nachdem Jonas an den Bundesjugendspielen in der Schule teilgenommen hatte, konnte er nur mit schwerem Stöhnen und schlimmen Schmerzen in Hüften, Knien und Knöcheln die Treppe hochgehen. Dadurch, dass er oft im Bett lag und sich zu nichts aufraffen konnte, hatte er sehr an Gewicht zugenommen (bis auf 100 kg). Er war in dieser Zeit sehr gewachsen: mit 15 Jahren hatte er Schuhgröße 48,5 und war 1,87 m groß. Vorher war Jonas schlank und muskulös, jetzt wirkte er kräftiger. Nachts konnte er teilweise nur 2-3 Stunden schlafen, immer wieder erwachte Jonas durch Schmerzen in den Beinen oder auch ohne erkennbare Ursache, ohne gleich wieder einschlafen zu können. Morgens kam er nicht aus dem Bett. Generell schien es, als ob der Schlaf ihn nicht erfrischen würde. Im Gegenteil- oft traten Schwäche, Schwindel und Kopfschmerzen morgens nach dem Schlaf auf. Wenn er sich mittags nach der Schule ins Bett legte, erwachte Jonas nach einer halben Stunde mit Kopfschmerzen. Seine Mutter beschrieb ihn als schwerfällig und langsam. Jonas lief selbst im November noch mit kurzen Hosen herum und war körperlich immer warm. Er schlief teilweise ohne Decke, die Füße waren nie bedeckt. Bei Klassenarbeiten hatte er teilweise einen „Blackout“, obwohl er gut vorbereitet war und vor den Arbeiten keine Angst verspürte. Er traute sich kaum, sich im Unterricht zu melden, es sei denn, er war sich hundertprozentig sicher, dass das, was er vorbringen wollte, wirklich stimmte. Jonas hatte Angst, ausgelacht zu werden denn in der Grundschule hatte er mal eine schlechte Erfahrung gemacht- er war ausgelacht worden, weil er etwas Falsches gesagt hatte. Seitdem hatte Jonas sich in der Schule sehr zurückgezogen. Sein Gedächtnis wurde in letzter Zeit immer schlechter, er konnte sich kaum etwas merken und vergaß regelmäßig, Klassenarbeiten unterschreiben zu lassen oder Dinge zu erledigen, die ihm aufgetragen worden waren. Termine vergaß er generell und mit allem, was Jonas für die Schule lernen sollte, tat er sich sehr schwer. Er konnte keine zeitlichen Abläufe behalten, vergaß, was wann gewesen war. Jonas war insgesamt sehr empfindlich, z.B. auf Neonlicht – davon bekam er Kopfschmerzen. Zuhause zeigte er Eifersucht auf die kleine Schwester. Ansonsten war er ein beliebter Junge. Enge Kleidung am Hals konnte er nicht ertragen. Jonas wollte es immer allen rechtmachen und nahm viele Dinge einfach hin, auch wenn sie ihm nicht passten. Er gab kaum Widerworte. Die Krankheit begann, als er sich im Dezember 2002 das rechte Fußgelenk gebrochen hatte. Die Schmerzen waren seitdem immer wiedergekommen, wenn er Fußball spielte oder anderweitig Sport trieb. Zu dieser Zeit hatte er 2 x pro Woche trainiert und jedes Wochenende ein Punktspiel. Obwohl es ihm viel Spaß machte, musste Jonas das Fußballspielen aufgeben, denn er hatte tags darauf immer so starke Kopf- und Gelenkschmerzen, dass er nicht aufstehen konnte. Die Schmerzen gingen nach einiger Zeit schleichend auch auf das linke Fußgelenk und dann weiter auf beide Knie- und Hüftgelenke über. Sie wurden kontinuierlich schlimmer. Jonas hatte eine komplette Schonhaltung eingenommen, ging leicht gebeugt und streckte zuletzt die Beine nicht mehr durch. Die Muskeln auf der Oberschenkelbeugeseite hatten sich stark verkürzt. Weiterhin litt Jonas an Plattfüßen, für diese bekam er eine spezielle Gel- Einlage, die er auch unbedingt tragen musste, denn sonst verstärkten sich seine Gelenkschmerzen. Auf die Frage, ob er schon mal einen Zeckenstich gehabt hätte, antwortete er mit Nein. Jonas hatte großes Verlangen nach Süßem und nach Fleisch. Blähende Speisen wie Kohl oder Zwiebeln konnte er überhaupt nicht vertragen, er bekam davon starke, übelriechende Winde und krampfartige Bauchschmerzen. Sein Schweiß roch merkwürdig (nach Knoblauch oder Zwiebeln?). Manchmal hatte er das Gefühl, jemand liefe hinter ihm, er musste sich dann umdrehen. Nach allen Impfungen hatte er sehr heftig reagiert. Er bekam jedes Mal ca. 40 °C Fieber und konnte ab der ersten Impfung keine Nacht mehr durchschlafen. Das war sehr eindrücklich, denn Jonas hatte im Alter von 3 Monaten bis morgens 7 Uhr durchgeschlafen- das war ab dem Tag der Impfung vorbei. Bis zum Alter von 4 ½ Jahren schlief er fast keine Nacht mehr durch. Die Mutter hatte sich dann im Sommer 1994 entschieden, ihren Sohn nicht mehr impfen zu lassen. Im Kindergartenalter litt er oft an Mittelohrentzündungen, welche immer klassisch homöopathisch behandelt wurden (mit Aconitum und Pulsatilla, damals war Jonas noch nicht in meiner Behandlung).
Familienanamnese: Vater viele Allergien Mutter Migräne, Ängste Großmutter (v) im Alter von Mitte 50 an Mamma- Ca gestorben Großmutter (m) gichtige Diathese (Gelenkschmerzen mit Gichtknoten an den Fingermittelgelenken und Schulterschmerzen)
Bevor Jonas in meine Behandlung kam wurde er vom Hausarzt untersucht und Wachstumsschmerzen diagnostiziert. Die Mutter erhoffte sich von der homöopathischen Behandlung eine Linderung seiner Symptomatik. Im Juni 2007 wurde Jonas von einem Orthopäden und im September 2007 von einem Internisten untersucht. Der Orthopäde verschrieb Krankengymnastik, welche ihm guttat. Eine Blutuntersuchung des Internisten vom Juli 2007 ergab keinen Befund. Im Herbst 2008 wurde das Blut von einem Rheumatologen erneut untersucht und aufgrund der Bitte der Mutter auf Borrelien- Antikörper getestet. Es stellte sich heraus, dass Jonas einen erhöhten Igg- Wert für Borrelia burgdorferi hatte. Es wurde vom Rheumatologen eine dreimonatige intravenöse Antibiotika-Therapie empfohlen, was die Mutter aufgrund der Erfahrungen mit den Impfungen ablehnte. Am 3.4. 2008 hatte Jonas als Beifahrer auf einem Motorrad einen Unfall, bei dem ihm der Helm das Leben gerettet hatte. An diesem Tag hatte er Kopfschmerzen und Wahrnehmungsstörungen. Diese verschwanden 3 Tage später nach Gabe von Arnika C 1000. Ich befragte Jonas nochmals ausführlich über seine Symptome nach dem Unfall und er erzählte mir, dass er während des Unfalls dachte, sein Leben sei vorbei. Er wäre kurz danach in Ohnmacht gefallen. Daraufhin verschrieb ich am 10.5.2008 Aconitum C 10 000 (DHU), weil ich annahm, es gebe einen Schock als separate Krankheitsschicht.
Welches Mittel wurde verordnet und in welcher Potenz? | | 6 |
Ailanthus glandulosa
Himmelsbaum – Tree of heaven
Bösartig verlaufender Scharlach (!)
Im Akutfall kann Ailanthus leicht mit Baptisia verwechselt werden (beide semikomatöses Stadium – wie betrunken) und im chronischen Fall mit Lachesis muta (ail kann auhc nicht auf der li Seite schlafen – aber dafür ist ail amel durch warme Getränke). Ail hat mehr Verlangen zu weinen.
Ein Mittel für kongestive Kopfschmerzen, Heuschnupfen, Schilddrüsenbeschwerden, hoher Blutdruck, Apoplexie, Alzheimer und allergische Hautprobleme. Ausschlag wie bei Masern oder Scharlach.
Oder bösartige Erkrankungen wie Blutvergiftung, epidemische Erkrankungen, bösartiger Scharlach, Meningitis, Tonsillitis und Diphterie.
Keynote Robuster Patient mit einem Völlegefühl und Hitze im Kopf, er sieht aus wie betrunken, dunkelrot oder eine bläuliche Gesichtsfarbe. Typisch ist auch die bläulich rote Farbe bei falschbehandelten Hautausschlägen, allergischen Konditionen.
(Gesicht - Ausdruck - betrunken; wie)
Die mentalen Fähigkeiten gehen zurück, der Kopf ist wie benommen, dümmlich und schwerfällig im Denken. Sie haben Schwierigkeiten während Diskussionen, denn sie können sich nur schwer konzentrieren und Dinge berechnen. Sie werden nicht korrekt antworten. Sie entwickeln eine Abneigung gegen mentale Arbeit, sogar gegen Denken. Mental erschöpft und verwirrt. Wie `betrunken´. Erkennen niemanden im Delirium.
(Gemüt - Delirium - erkennt niemanden)
Alles was vergangen ist, ist vergessen, auch Dinge die einen Tag zuvor geschahen. Empfinden alles wie stumpf. Sie haben die ganze Zeit das Verlangen zu weinen während es ihnen mental so schlecht geht. Depression, Apathie mit konstantem Seufzen.
Die agg beginnt bevor sie zu Bett gehen und endet wenn der Schlaf vorüber ist. Die agg kommt beim Erwachen nach einem kurzen Schlaf und hält für einige Zeit morgens nach dem Aufstehen an.
Agg Liegen auf der linken Seite (ähnlich Lachesis) und amel durch Liegen auf der rechten Seite, amel durch warme Getränke
(Allgemeines - Liegen - Seite, auf der - linken, auf der - agg.)
Reden viel im Schlaf, meckern und jammern. Fall von fortgeschrittener Arteriosklerose mit viel lautem Sprechen im Schlaf.
Kent schreibt: Kinder In Fällen wie bei Diphterie oder Scharlach, wo der Ausschlag nicht raus kommt, aber stattdessen rote Stellen, wie Roseolen. Die normale Hauterscheinung bleibt aus oder wurde unterdrückt. Dafür blutet es jetzt am Gaumen und aus der Nase und schreckliche Schmerzen im Hals. Anschwellung. Große Schwäche, Betäubung, sieht dumm und benommen aus, kann nur schwer geweckt werden. Der Hals ist mit kleinen purplefarbenen Flecken besiedelt, begleitet von ödematöser Schwellung wie bei Baptisia. Das Blut ist schwarz. Manchmal bilden sich kleine Blasen an den Fingerkuppen oder am Körper. Aus Mund und Nase kommen üble Gerüche. Das Krankheitsbild verschlechtert sich schnell. Manchmal sind es leichte Erkrankungen die unterdrückt wurden und jetzt bösartig verlaufen. Kinder schreien viel mit der Tendenz die ganze Zeit zu weinen.
(Allgemeines - Blutung - Blut - schwarz)
Ein außergewöhnliches Symptom: Der ganze Zustand, das Delirium ist amel durch Erbrechen.
Schnelle Schwäche bei Fieber mit schnellem Puls, Übelkeit und Erbrechen.
Das Gesicht wird rot, bläulich, wie betrunken während Fieber (Bapt, Lach, OP). Blutandrang in den Augen, manchmal bluten sie auch.
Schwindel
Schwindel - Aufstehen - beim
Schwindel - Begleitet von - Taumeln
agg beim Bücken, Bewegen, Liegen, Aufstehen mit Taumeln
Heuschnupfen
Reichliche, dünne, jauchige und blutige Absonderungen aus der Nase ohne Fötoer (Mundgeruch)
Wundheit der Nasenlöcher
Schnupfen, innere Nase roh.
Nase und Oberlippe sind mit dicken graubraunen Schorfen bedeckt.
Fließschnupfen mit Niesen
Nase - Niesen - Schnupfen - mit
Die Lippen sind geschwollen, aufgesprungen, Geschwüre nahe den Mundwinkeln.
Augen sind blutunterlaufen, Kongestion, erschreckter Blick, wenn er geweckt wird. | | 7 |
Millefolium herba (Schafgarbe)
... hat Ähnlichkeit zu Phosphorus und auch zu Arsenicum.
Neigung zu Blutungen aller Art, v.a. hellrote Blutungen
Nasenbluten, Blutungen des Anus
Magen - Erbrochenen; Art des - Blut
Innerer Hals - Blut - sickert heraus
Brust - Blutandrang zur Brust
Brust - Blutung der Lungen
Es ist ein Mittel bei Krampfadern und auch bei tetanischer Starre
Allgemeines - Verletzungen - Verstauchungen
Gemüt - Schlagen - sich; schlägt - schlägt seinen Kopf gegen die Wand und gegen Gegenstände
Gefühl, dass sie etwas vergessen haben
Fieber - Typhus abdominalis - hämorrhagisch, mit Blutung
Treppenförmiges oder Kontinua-Fieber
Ohr - Wind - Gefühl von Wind - aus den Ohren - strömt aus den Ohren
Ohr - Verstopfungsgefühl
Insgesamt linksseitige Symptome (Magenschmerzen linksseitig) Ohr - Beschwerden der Ohren - links
Magen - Schmerz - brennend
Die Periode ist schmerzhaft und zieht sich lange hin
Schwindel durch langsame Bewegung
Zähne - Rheumatischer Zahnschmerz mit Beschwerden am Zahnfleisch. - Zahngeschwüre
Mund: Faulig, geschwüriges Zahnfleisch Schlaffheit der Uvula; ebenso der Tonsillen Halsgeschwüre; beim Schlucken Schmerz in der linken Seite des Halses | | 8 |
Repertorisation: Auge - Risse - Canthi; in den Extremitäten - Schwielen - Händen; an den Allgemeines - Fettleibigkeit Gemüt - Furcht - plötzlich Allgemeines - Kälte - agg. Allgemeines - Speisen und Getränke - Süßigkeiten - Abneigung Gemüt - Empfindlich - Musik, gegen Haut – Hautausschläge – unterdrückt Auge – Schmerz – Sand, wie durch
In der Repertorisation kamen folgende Mittel hoch: 1. Graph 2. Lyc 3. Nat-m 4. Acon 5. Kali-c 6. Merc 7. Sulph
Für mich kam Graph in Frage, da sie kein Verlangen nach Süßem hatte, was für sie außergewöhnlich war.
Die Patientin bekam Graph C200.
Einnahme: 1. Tag 1 x 2 Globuli trocken unter die Zunge danach 2 Globuli in Wasser aufgelöst und über den Tag verteilt 3-4x 1 TL. 2. Tag 3 TL über den Tag verteilt 3. Tag 2 TL
2 Stunden nach der Einnahme rief sie mich an und berichtete, dass sie sehr müde geworden ist nachdem sie das Mittel genommen hatte. Sie hatte sich dann für eine halbe Stunde hingelegt und ihr Auge schmerzt nun weniger. Ich riet ihr, sich die Ruhe zu gönnen und sich weiterhin hinzulegen.
Am Abend berichtete sie, dass sie fast den ganzen Mittag geschlafen hatte und ihr Auge sich weiter beruhigen würde.
Am nächsten Tag meldete sie sich und berichtete, dass sie nur noch 20 % der Schmerzen hat und sie sich insgesamt viel fitter fühlt. Sie hat das Auge mit einer Bepanthen Augensalbe feucht gehalten und das Auge weitestgehend zu gelassen.
3 Tage später hatte sie nur noch das Gefühl, dass sie das Auge schonen muss.
Nach 5 Tagen hatte sie gar keine Schmerzen mehr, aber das Gefühl das Auge feucht zu halten blieb, was sie dann auch noch für ein paar Wochen tat. | | 9 |
Borax venenata Verwirrende Gedanken und Gefühle Gefühl, die Seele wird vom Körper getrennt Dumpfheit des Geistes am Morgen Gedächtnisschwäche Sehr geräuschempfindlich besonders Kanonenschläge und Donner Abwärtsbewegung agg Furcht zu Fallen Unzufriedenheit vor Stuhlgang Sehr schreckhaft besonders durch Gewitter und plötzliche Geräusche Starkes sexuelles Verlangen
Aphten
Heftige Schmerzen im Unterleib, als ob der Uterus herauskommen würde Übelkeit durch geistige Anstrengung Kopfschmerzen morgens um 10 Uhr Wirkt besonders auf den Verdauungstrakt Plötzliche Röte der Nase Durchfall durch ein plötzliches Geräusch Husten durch kaltes Baden Speichelfluss vermehrt Eingewachsene Wimpern
Borax venenata betrifft den Anfang und das Ende des Verdauungstraktes
Stuhl grünlich, schleimig
Erwacht nachts mit Schreck und schreit Schlaflosigkeit und Ruhelosigkeit durch Hitze Schmerzen vor Stuhlgang oder während dem Urinieren
Zittern durch geistige Anstrengung
Hitze
Modalitäten
amel nach 23 Uhr Nasenbluten morgens Gehen an der frischen Luft
agg Geistige Anstrengung Abwärtsbewegung Von 16 bis 23 Uhr Vor Stuhlgang, urinieren Birnen
Kinder
Sie schreien während Schlaf Schreck durch Träume mit Erwachen und Schreien
Beim ins Bett legen, reißen sie die Arme so auseinander als würden sie fallen und schreien dabei
Schreien vor dem Stuhlgang oder dem Urinieren Schreckhaft während Gewitter Erwachen durch das leiseste Geräusch Aphten Schreien beim Stillen, sie können nicht richtig trinken, lassen die Brust los und beginnen erneut zu saugen.
Haben die Geburt als einen Schock erlebt | | 10 |
Eine sehr kräftige Patientin kam mit einem Riss in ihrem rechten Auge in die Praxis. Der Riss hatte eine Größe von ca. 5 mm. Das Auge schmerzte und brannte. Um den Riss fanden wir eine Rötung. Sie war in den letzten 10 Wochen 2x diesbezüglich im Krankenhaus und jedes Mal wurde ihr die obere Zellschicht der Hornhaut abgetragen. Sie musste mehrere Tage im Krankenhaus bleiben und ihr Auge wurde abgeklebt.
Dieses Mal entschied sie, sich homöopathisch behandeln lassen, da sie nicht wieder 1 Woche im Krankenhaus verweilen wollte. Insgesamt musste sie in den letzten Wochen ihr Auge sehr pflegen, da es insbesondere morgens sehr trocken war. Es war wie Sand in den Augen wenn sie es aufmachte. Bevor der Riss im Auge das erste Mal auftrat, hatte sie einen Hautausschlag unter der Achsel, welchen sie mit Cortison behandelte.
Sie hatte kaum Durst, schlimme Angst ins Krankenhaus zu müssen (3), weil sie sich dann nicht um ihre Kinder kümmern konnte. Während der Fallaufnahme weinte sie. Sie hatte kein Verlangen nach Süßem was sehr außergewöhnlich für sie war, da sie sonst sehr großes Verlangen nach Süßigkeiten hatte.
Sie hatte leichten Speichelfluss im Schlaf (1) und war schreckhaft (2). Sie ist ungeduldig (2).
Sie friert schnell und kann Kälte schlecht ertragen (3).
An den Fingern hatte sie Schwielen.
Welches ist das ähnlichste homöopathische Arzneimittel? | | 11 |
Bromium Brom ist ebenfalls ein Mittel, welches bei Asthma eingesetzt wird, v.a. wenn es durch Überhitzung enstanden ist
Asthma bei Seeleuten sobald sie an Land gehen - amel auf dem Meer
Asthma, dicker blonder Pulsatilla Kinder, wenn Puls versagt
Krampfhaft; Giemen, Rasseln. Stimmritzenkrampf. Kann nicht tief genug atmen. Muss sich aufsetzen.
Zusammenschnürung, als ob die Luftwege voller Rauch wären. Eigentümliches Symptom: Empfindung von Kälte im Kehlkopf.
Meist fröhliche Patienten
Generell werden Brom-Patienten durch Überhitzung krank. Symptome, die nachts nach einem heißen Sommertag auftreten. Gesichtsröte im akuten Zustand sonst blass und erdfahl. Heftiger Schnupfen 1x im Jahr nach dem es das erste Mal in dem Jahr heiß war.
Verhärtung von Drüsen und Lymphknoten. Sie schwellen enorm an und indurieren. Sie sind hart wie Steine. Der Krankheitsverlauf geht langsam voran. Auch bei Schilddrüsenvergrößerungen an Bromium denken. Brom wurde erfolgreich bei Krebs und Tuberkulose eingesetzt.
Große Schwäche und Kraftlosigkeit
Ein typisches Begleitsymptom ist Herzklopfen. Herzklopfen bei Übelkeit, oder Kopfschmerzen, bei jeder Art von nervöser Erregung.
Wenn sie abends alleine sind, haben sie das Gefühl, dass jemand hinter ihnen ist, oder dass ihnen jemand über die Schulter schaut.
Agg Linksseitig Hitze Wechsel von warm zu kalt Asthma agg durch Staub
Amel Auf dem Meer | | 12 |
Blatta Orientalis Kakalake
Blatta orientalis wird bei Asthma mit begleitender Bronchitis und eitrigem Auswurf eingesetzt
Schwitzt leicht, viel kalter Schweiß
Agg - feuchte Witterung - nasskaltes Wetter - geringste Bewegung - nachts - liegen
Wenn es nach feuchtem, faulen Laub riecht / Modergeruch – agg während einem Spaziergang im Wald im November oder wenn es regnet
Wenn der Ausgangspunkt eine Bronchitis war
Hat Angst vor Tuberkulose, der Auswurf ist blutig
Kann im Frühstadium TBC heilen
Manchmal Gelbverfärbung der Haut
Korpulente, phletorische Personen
Rasselnder Husten
Schleim kann nicht abgehustet werden, es geht ihnen besser wenn sie ihn rausbringen.
Ars auch agg nachts, wenn Ars Gabe nicht ausreicht.
Hier ist Vorsicht geboten, wenn das Mittel zu lange gegeben wird. Es können Husten oder weitere Asthma-Anfälle auftreten! | | 13 |
Cactus grandiflorus Die einzelnen Blüten blühen in der Nacht und haben nur eine Lebensdauer von wenigen Stunden. Sie blühen bei uns im Juni / Juli. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko und aus einem Trockenwald von den Karibischen Inseln.
Die folgenden 3 Begriffe zeichnen die Pflanze aus:
• Konstriktionen • Kontraktionen • Kongestionen
Blutandrang zum Kopf bei Kälte der Extremitäten Zusammenschnürungsgefühl, als würde das betroffene Körperteil von einer Eisenhand umgeben
Das Gefühl, als würde das Herz fest umklammert oder zusammengeschnürt
Drohender Apoplex
Kongestion sehr heftig das Gesicht ist gerötet (purpurn o.feuerrot)
Klopfen wird im Kopf und überall gespürt (glon) – wird bei Kent mit Bell verglichen
Das Gefühl der Beengung und Konstriktion im Bereich des Kopfes, der Brust, des Zwerchfellansatzes an den Rippen, des ganzen Abdomens. Vaginismus
Paroxysmale Herzschmerzen (periodisch, heftige Anfälle) gleichzeitig besteht Blutandrang (Kongestion)
Die Schmerzen sind so heftig, dass der Patient aufschreit (acon,bell,cact,cham,plat)
Schmerzen erstrecken sich zur linken Achsel, linker Arm, bis in die Fingerspitzen, bis links in den Rücken, links ins Abdomen, teilweise mit ödematöser Schwellung der linken Hand
Taubheit der linken Hand oder Kraftlosigkeit mit prickeln und kribbeln darin, wie Ameisenlaufen
Das Gemüt zeichnet sich durch Leiden, Furcht und Sorge aus
Er hat Todesangst und seine Schmerzen sind riesig (Die Angst unterscheidet sich von der Angst von Aconitum, da die Angst nicht diese Intensität aufweist wie bei Aconit)
Unregelmäßige Herztätigkeit, die Durchblutung ist ungleichmäßig
Ein Körperteil heiß, das andere kalt
Träume zu fallen (thuja)
Schwindel agg durch körperliche Anstrengung
Kopfschmerzen die durch festen Druck auf die schmerzhafte Stelle gelindert werden
Globus hystericus muss schlucken und würgen - Krämpfe
Blutungsneigung, z.B. bei Kongestion des Kopfes - Nasenbluten, Bluträuspern, Metorrhagien infolge Uteruskongestion, Hämaturie
Das Gesicht ist erst leuchtendrot und wird dann blass, bei manifester Herzschwäche sind Gesicht und Lippen blau | | 14 |
Cactus grandiflorus Königin der Nacht
Die einzelnen Blüten blühen in der Nacht und haben nur eine Lebensdauer von wenigen Stunden. Sie blühen bei uns im Juni / Juli. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko und aus einem Trockenwald von den Karibischen Inseln.
Die folgenden 3 Begriffe zeichnet die Pflanze aus:
• Konstriktionen • Kontraktionen • Kongestionen
Blutandrang zum Kopf bei Kälte der Extremitäten
Zusammenschnürungsgefühl, als würde das betroffene Körperteil von einer Eisenhand umgeben
Das Gefühl, als würde das Herz fest umklammert oder zusammengeschnürt
Cactus wird bei drohendem Apoplex empfohlen, wenn o Kongestion sehr heftig ist o das Gesicht gerötet (purpurn o.feuerrot) o Klopfen wird im Kopf und überall gespürt (glon) – wird bei Kent mit Bell verglichen • Das Gefühl der Beengung und Konstriktion im Bereich des Kopfes, der Brust, des Zwerchfellansatzes etc. • Paroxysmale Herzschmerzen (periodisch, heftige Anfälle) • Gleichzeitig besteht Blutandrang (Kongestion) • Die Schmerzen sind so heftig, dass der Patient aufschreit • Schmerzen erstrecken sich zur linken Achsel, linker Arm, bis in die Fingerspitzen, bis links in den Rücken • Taubheit der linken Hand oder Kraftlosigkeit mit prickeln und kribbeln darin, wie Ameisenlaufen
Das Gemüt zeichnet sich durch Leiden, Furcht und Sorge aus
Er hat Todesangst und seine Schmerzen sind riesig
Unregelmäßige Herztätigkeit, die Durchblutung ist ungleichmäßig
Ein Körperteil heiß, das andere kalt
Träume zu fallen (bell, dig, thuja)
Schwindel agg durch körperliche Anstrengung
Kopfschmerzen die durch festen Druck auf die schmerzhafte Stelle gelindert werden
Globus hystericus muss schlucken und würgen --> Krämpfe
Blutungsneigung, z.B. bei Kongestion des Kopfes --> Nasenbluten, Bluträuspern,
Das Gesicht ist erst leuchtendrot und wird dann blass, bei manifester Herzschwäche sind Gesicht und Lippen blau |
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